A mix between dokumentation and art

Die ersten Schritte

In der Praxis sieht das so aus:
ich fotografiere ein Insekt, am besten von mehren Seiten, und lade es bei iNaturalist hoch. Das Programm macht dann einen Vorschlag (es muss übrigens wissen, wo das Foto gemacht wurde).
Die Tiererkennung von iNaturalist ist von zentraler Bedeutung! Sie ist die Brücke zu Bestimmungsbüchern! Ich habe schon ein Insekt fotografiert uns wusste überhaupt nicht, was das sein soll. Ich kann ja schlecht in einem Bestimmungsbuch für Mücken suchen, wenn es sich um einen Netzflügler handelt. Netzflügler? Genau das meine ich. Wer weiss schon so etwas. Im meinem Fall lag auch die Mustererkennung von iNaturalist daneben. Aber keine Angst, sie ist wirklich gut und wird immer besser
Ich hatte also fotografierte Insekt im Badezimmer falsch bei iNaturalist deklariert.
Schon einen Tag später kam ein Vorschlag eines Users.
Es war eine sogenannte Staubhafte. Und Staubhafte sind eine Untergruppe bei den Netzflüglern. Und Netzflügler werden auch Hafte genannt. Wenn man das einmal sieht, vergisst man es nicht. Das war leicht nachzulesen und leicht zu finden.
Das Zusammenspiel zwischen Mustererkennung, Bestimmungsbüchern, Wissenschaftler:innen und den vielen anderen Menschen, die quasi eine Schwarmintelligenz bilden, macht die Sache extrem effektiv.